Stangl: Ich war nicht am Gipfel des K2
Der "Skyrunner" hat sich den Gipfelsieg nur "eingebildet", gab der Steirer zu, nachdem sein Gipfelerfolg im Vorfeld schon von einigen Seiten angezweifelt wurde ...

25 Tage nach seinem vermeintlichen Gipfelsieg rückte der 44-jährige Steirer mit einer anderen Wahrheit heraus, nachdem sein Erfolg von anderen Seiten her bereits angezweifelt wurde. So hat die Info-Plattform explorersweb Christian Stangls vermeintlichen Gipfelsieg am 13. August von Anfang an angezweifelt. Fehlende Spuren im Eis, fehlende Beweise, und der kasachische Spitzenbergsteiger Maksut Zhumayev, der sich ebenfalls zu dieser Zeit auf fast gleicher Höhe auf dem K2 befunden hatte, stellte fest, dass das "Gipfelbild" auf maximal 7400 Höhenmetern geschossen worden war. Mehr als tausend Höhenmeter unterhalb des Gipfels, der 8611 m hoch ist.

Gestern, Dienstag, gab Stangl zu: „Ich haben den Gipfel des K2 nicht erreicht.“ Das Foto sei in rund 7500 Metern Höhe entstanden. Er habe diesen „Blödsinn“ nicht bewusst gemacht. Vielmehr sei er aufgrund der von ihm verwendeten Visualisierungstechniken der Überzeugung gewesen, auf dem höchsten Punkt zu stehen, von dem ihn tatsächlich aber mehr als 1000 Höhenmeter getrennt hatten. „Ich war in einem tranceartigen Zustand und dachte, oben zu sein“, rechtfertigt er sich.
Erst nach seiner Rückkehr nach Österreich habe ihn das Gefühl beschlichen, doch nicht am Gipfel des K2 gestanden zu sein. Er habe zwar ein GPS-Gerät mitgeführt, dieses aber nicht eingeschaltet. Daher sei nicht rekonstruierbar, welchen Punkt er für den Gipfel gehalten habe. Geschadet habe er mit seiner Irreführung niemandem anderen sonst als sich selbst.


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