Peilsteinlied

1. Ist die Wochen Samstag aus,
fahrn wir auf den Peilstein raus,
da gibt's immer a Gaudee.
Denn die Weiberln und die Mannderln
kraxeln auf die Felsenwandeln
wie die Fliegen in die Höh'.
Haut's an obi bei dem Sport,
geht er trotzdem no net fort,
hat er auch ein Loch im Hirn.
:/: Jede Wochen a paar Tode,
ja so ist's am Peilstein Mode,
so was kann uns net geniern. :/:

2. Drinn im Schlafsaal, so a G'schicht,
san s' schon wie die Haring g'schlicht,
's ist ka freies Platzerl mehr.
Aber schaut's, i bin ja mager,
liegen drei schon auf an Lager,
geht a vierter a no her.
Alles kugelt durcheinand',
Rucksack, Decken, Kas und G'wand,
Hakeln, Kletterseil und Schuah.
:/: Zwischen Haxen, Köpf und Bäuch
schlaft dann jeder wie a Leich
bis am Sonntag in der Fruah. :/:

3. Durch den Uhuwinkel fahrn
wir gleich abi wie die Narrn,
dass der Hosenboden brennt.
Ja, das ist der beste Witz,
denn im Hosentragersitz
geht dann alles ganz patent.
Aber san ma endlich drunten,
san ma auf und auf zerschunden
und die Finger san verbrannt.
:/: Und die Hosen ist zerfetzt,
und der Hintern ist verletzt,
und sonst a no allerhand. :/:

4. Und im Hahnenkammkamin
hängt der Franz mit aner drin,
die ist hundert Kilo schwer.
Aber wie sie sich verstemmt,
hat's den Hintern ihr verklemmt,
außer bringt s' eahm nimmermehr.
Jetzt, der Franzl mit "Ho-ruck!"
nimmt das Maderl gleich auf "Zug",
doch der Hintern steckt im Schrund.
:/: Und im Hahnenkammkamin
steckt a neuer Klemmbock drin,
ohne Griff und kugelrund. :/:


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