Schneefelder als Gefahrenquelle
Vorsicht bei Unterschätzung!
Wie die Unfallstatistik der letzten Jahre zeigt, nehmen Bergwanderer leider oft die Gefahren von Schneefeldern, die man derzeit ab einer Höhe von 1.900 m noch überall findet, auf die leichte Schulter.

Unfälle auf Firnfeldern wären meist vermeidbar! Voraussetzung dafür ist die Einhaltung einiger Vorbereitungen und Sicherheitsvorkehrungen am Berg.

Gerade im Frühsommer bedecken oft steile Firnfelder manche Wanderwege. Sind diese hart gefroren, benötigt man als Hilfe auf jeden Fall einen Pickel bzw. eventuell auch Steigeisen. Fehlt diese Ausrüstung, dann ist die einzig sichere Entscheidung die Umkehr! Ein Absturz auf einem harten, steilen Firnfeld entspricht fast einem freien Fall und endet leider oftmals tödlich!

Sehr empfehlenswert ist es daher, sich vorher bei den Tourismusverbänden oder bei den Hüttenwirten über den Zustand der Wege zu erkundigen sowie weiters auch die Information über Öffnungszeiten und Nächtigungsmöglichkeiten auf den Hütten einzuholen.

Das Hören des Wetterberichtes sowie die Mitnahme entsprechender Bekleidung, Orientierungshilfen und Rucksackapotheke sind Standard für eine sichere Wanderung. Bei längeren Wanderungen ist es auch anzuraten, einen Biwaksack mitzunehmen.


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