Lawinenunglück am Mont Blanc
Vermutlich acht Todesopfer – darunter ein Österreicher – forderte die Lawinenkatastrophe im Mont Blanc-Massiv. Die Suche nach den Vermissten musste vorerst wegen zu hoher Lawinengefahr unterbrochen werden.

Bei den Opfern handelt es sich um einen Tiroler Bergführer, Deutsche und Schweizer. Acht weitere Bergsteiger - Franzosen und Italiener - wurden verletzt geborgen. Von den Verletzten wurden einige von Rettungskräften aus tiefem Schnee geborgen, andere konnten sich selbst befreien. Alle kamen mit leichten Blessuren davon.

Die Bergsteiger waren laut AFP Sonntag früh am Mont-Blanc du Tacul von einer Schneelawine verschüttet worden. Ersten Erkenntnissen zufolge löste sich gegen 3.00 Uhr in 3.600 Meter Höhe ein Eisblock, der beim Abrutschen immer größer wurde. Am Ende war die Lawine 200 Meter lang und 50 Meter breit. "Eine Wand aus Eis ist auf uns zugekommen", berichtete der verletzte Italiener Marco Delfini dem Nachrichtensender LCI. "Wir wurden 200 Meter mitgerissen."

Die Rettungskräfte setzten bei ihrer Suche nach den Opfern Hubschrauber und Spürhunde ein, mussten jedoch ihre Aktionen am Nachmittag aber wegen drohender neuer Lawinenabgänge einstellen.

Der 4.248 Meter hohe Mont-Blanc du Tacul ist bei Bergsteigern sehr beliebt. Nach Angaben der Polizei waren die Wetterverhältnisse in der Nacht "ausgezeichnet".


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