Eigene Erste Hilfe-Kurse für Outdoor-Sportler
Für Wanderer, Jogger, Radfahrer oder Skifahrer bietet das Rote Kreuz seit Neuestem in ganz Österreich eigene Erste-Hilfe-Kurse an.

Das Besondere dabei: die Kurse finden im Rahmen eines Outdoor-Parcours im Freien statt und sind speziell auf kleine und größere Missgeschicke im Freizeitsport zugeschnitten. An nur einem Tag können die Teilnehmer an der frischen Luft Erste-Hilfe-Kenntnisse sammeln und so selbst zu kompetenten Helfern werden.
Auch vermeintlich harmlose Unfälle können lang andauernde Folgen haben, wenn nicht gleich und richtig geholfen wird. Unfälle, wie sie gerade im Freizeitbereich immer häufiger vorkommen. "Der an sich begrüßenswerte Trend zur Bewegung im Freien hinterlässt seine Spuren leider auch in Österreichs Unfallstatistiken: Freizeitunfälle zählen in allen Bundesländern mit Abstand zu den häufigsten Unfallereignissen", so Holger Oppenborn, Landeslehrsanitäter im OÖRK. 
Unangenehm ist, wenn es etwa bei einer Wandertour die eigenen Freunde oder Angehörigen betrifft. Leider sind solche Erlebnisse nicht gerade selten:  „Die meisten Notfälle passieren tatsächlich im familiären Umfeld", so Oppenborn. "Jemanden in eine stabile Seitenlage zu bringen, ist eigentlich kein Kunststück und kann ein Leben retten. Noch einfacher ist die korrekte Erstversorgung von kleineren Wunden, wie sie beispielsweise bei Kindern oder Sportverletzungen häufig auftreten und "auch ein verrenkter Knöchel ist schneller wieder geheilt, wenn von Beginn an die richtigen Maßnahmen gesetzt werden". 
Beim Erste-Hilfe-Kurs "Natur sicher erleben" des Roten Kreuz kann man verstaubtes Wissen daher problemlos auffrischen. Der EH-Outdoor-Kurs wird von vielen Rotkreuz-Dienststellen angeboten – die Kosten liegen bei 70 Euro.


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