Neue Doku bei ATV: Die Bergrettung
Ab Montag, 8. März (20.15 Uhr), zeigt ATV in einer neuen Dokumentar-Reihe die harte und aufopferungsvolle Arbeit der österreichischen Bergrettung.

Der Verein mit über 11.000 ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern genießt im In-und Ausland einen hervorragenden Ruf. Die Männer und Frauen der Bergrettung retten täglich Menschenleben, und das teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Die Rettungsmannschaft arbeitet nach dem Prinzip, dass jeder, der in ihrem Einsatzgebiet verletzt, bedroht oder vermisst wird, gesucht, geborgen und ärztlich versorgt werden soll. Niemand wird aufgegeben. Keine Schuldfrage wird gestellt. Egal, warum ein noch so leichtsinniger Tourist in Not geraten sein mag, als erstes Prinzip gilt: Rettet ihn.



Beinahe zwei Drittel der österreichischen Landesfläche bestehen aus Berglandschaft, die für Alpinsportler, Touristen und Wanderer eine unwiderstehliche Anziehungskraft bilden. Auch Einheimische, wie etwa Bergbauern, wohnen in abgelegenen Gebirgsregionen.  Doch die Berge sind und bleiben gefährlich. Trotz moderner Ausrüstungen und technischer Hilfsgeräte geraten Menschen, Gäste wie Einheimische, immer wieder in Not. Dann ist die Bergrettung zur Stelle.  Die Produktion wird durch Mittel des Fernsehfonds Austria und auch von der Cine Tirol Film Commission, Kärnten Kultur und dem Amt der Vorarlberger Landesregierung  gefördert.
 



Folge 1


Im  Tiroler Ötztal lockt eine idyllische Winterlandschaft viele Wanderer und Hobbysportler an. Die drei Bergretter Alex, Gerry und Tommy erhalten einen Hilferuf: Ein Wanderer ist in einem verschneiten Winterwald erschöpft und verirrt liegen geblieben. Sofort trommeln die Drei eine Suchmannschaft zusammen. Sie rechnen mit einem einfachen Einsatz. Der Beschreibung nach, die der Wanderer der Leitstelle übermittelt hat, vermuten sie ihn am Ende des Wanderweges. Doch als sie ihn nicht finden, haken sie nach. Endlich können sie direkt mit dem Gesuchten telefonieren. Er liegt offenbar ganz woanders und klingt bereits sehr erschöpft und unterkühlt. Jetzt wird die Zeit knapp, Nebel zieht auf und die Dämmerung naht. Aus dem einfachen Einsatz wird eine gefährliche Situation.
 


Im Tiroler Hintertux trifft ein Alarm bei der Bergrettung ein, den alle Männer am meisten fürchten. Ein Lawinenabgang hat zwei Männer verschüttet. Die Bergretter wissen, schon nach 15 Minuten wird für die Opfer die Zeit knapp. Doch so schnell können sie kaum vor Ort sein. Während ein kleiner Vortrupp mit Suchhund per Hubschrauber ins Einsatzgebiet fliegt, fährt der Rest der Mannschaft mit der Seilbahn nach. Als sie ankommen erfahren sie, dass einer der beiden Verschütteten ein Lawinensuchgerät bei sich trug und sofort gefunden wurde. Er ist nur leicht verletzt und per Hubschrauber bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Nun beginnt die fieberhafte Suche nach dem zweiten Vermissten. Doch die penibel arbeitende Sondierkette, die jeden Quadratzentimeter des Bodens abcheckt, kann ebenso wenig finden, wie die Suchhunde. Der Schnee ist zu dicht, als dass eine Witterung nach oben dringen könnte. 
 


Im Vorarlberger Örtchen Schoppernau  verrichtet der Bergretter Herbert Strolz den routinemäßigen Pistendienst. Zunächst verläuft der Tag ruhig, doch dann wird er alarmiert: Ein Bub sei über einen Abhang gestürzt und habe sich am Kopf verletzt.

Ab Montag, 8. März 2010, 20.15 Uhr bei ATV




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